Über Alev Röderer

Ich bin lange nirgends angekommen.

Außer bei den Pferden. Lange habe ich geglaubt, ich sei zu wenig, und mich bei den Menschen verstellt, um dazuzugehören. Die Pferde haben mir gezeigt, dass ich ohne Maske sein darf. Heute gehe ich diesen Weg mit anderen.

Der Zauber der Verständigung liegt in der universellen Sprache aller Lebewesen.
Wie es anfing

Ich habe früh gelernt, mich unsichtbar zu machen.

Ich bin mit Angst vor meinem Erzeuger aufgewachsen. Wir mussten immer wieder fliehen, und lange trug ich die Angst mit mir herum, dass man mich verschleppt. Sichtbar zu sein war für mich eine Gefahr.

Dazu kamen die Umzüge. Ein neuer Ort, neue Menschen, und ich fing wieder von vorn an. Verwurzeln durfte ich mich nirgends, und irgendwann habe ich aufgehört, es überhaupt zu versuchen.

Ein Kind, das immer wieder fliehen muss, entwickelt feine Antennen. Ich habe in jedem Raum sofort gespürt, wie die Stimmung steht und von wem welche Energie ausgeht. Diese Wahrnehmung hat mich geprägt und meine Hellsinne freigelegt.

Für mein Unterbewusstsein war Lieb und unauffällig sein überlebenswichtig. Doch da hämmerten Hellsinne gegen meine Brust, die mir das Heranwachsen ganz schön schwer machten.

Der eine Ort

Verwurzelt habe ich mich dann doch. Bei den Pferden.

Sie wurden mein Zuhause. Der Ort, an dem ich ganz ich selbst sein konnte, ohne Anpassung und ohne Maskerade. Pferde wurden meine wahren Lehrmeister des Lebens.

Ein Pferd verbindet dich zurück mit deiner Natur. Es fühlt dich und erinnert dich daran, deinen Platz auf dieser Welt einzunehmen.

Bei ihnen durfte meine feine Wahrnehmung endlich mehr sein als ein Warnsystem. Sie wurde zu einer Sprache.

Bei Menschen habe ich mich versteckt gehalten. Die Pferde zeigten mir den Weg hinaus.

Nach außen

Mein Leben hat funktioniert. Von außen betrachtet.

Ich habe es allen recht gemacht und dabei mich selbst übergangen. Ich habe meine körperlichen und mentalen Grenzen überschritten, bis ich umfiel, und es Stärke genannt. Ich habe jedes Nein hinuntergeschluckt, weil ich dachte, ich müsse das aushalten, statt jemanden zu enttäuschen.

Ich habe mich kleiner gemacht, damit sich andere wohlfühlen und ich mich in Sicherheit wägen konnte. Ich habe mich für Dinge entschuldigt, die außerhalb meiner Verantwortung lagen, nur damit der Frieden hält. Und jahrelang habe ich es weggedrückt, dass ich dabei langsam kaputt gehe.

Meine Intuition hat mir die ganze Zeit gesagt, dass etwas schiefläuft. Ich habe es jedes Mal zum Schweigen gebracht, weil ich der festen Überzeugung war, dass ich mich nunmal aufopfern muss um zu überleben. Ja sogar um liebenswert zu sein. So viele Masken, damit mein Leben von außen genau so aussah, wie mein Unterbewusstsein es für notwendig hielt.

Innen lief die ganze Zeit dieselbe Frage weiter.

Wann bin ich endlich genug?

Der Wendepunkt

Ich dachte, ich bin nicht gut genug.

Also habe ich gearbeitet. Ich habe mir eingeredet, dass irgendwann der Tag kommt, an dem ich genug geleistet habe und jemand sagt, jetzt bist du gut genug. Ich habe dieses Loch mit Arbeit gefüllt, Jahr um Jahr.

Dieser Satz kann von außen gar nicht kommen. Selbst wenn ihn jemand gesagt hatte, wurde er von diesem großen schwarzen Loch in mir einfach verschluckt.

Es war ein schleichender Prozess. Immer mehr aushalten, immer mehr leisten, immer mehr Druck, immer mehr Kontrolle. Ich war so eingehüllt in diesen Deckmantel namens Fleiß, dass ich es kommen sah und trotzdem weiterlief.

Bis nichts mehr ging. Ich hatte die Verbindung zu mir selbst so vollständig verloren, dass ich nicht mehr wusste, wer ich bin. Dann war der Burnout da, und von einem Tag auf den anderen hat es mich umgelegt.

Mein Körper hatte mir schon früher Grenzen gezeigt. Jedes Mal, wenn ich mich in einem Job habe ausnutzen lassen hat mein Körper irgendwann die Kontrolle übernommen und mich ausgenockt. Das war die einzige Sprache, die zu mir durchdrang.

Meine innere Weisheit hatte jahrelang leise geflüstert. Irgendwann hat mein Körper es dann so richtig laut gesagt.

Als Angestellte konnte ich meine Kraft kaum entfalten. Heute, als Unternehmerin, stehe ich aufrecht in meiner Mitte. Den Unterricht mit Menschen und Pferden habe ich durch all die Jahre hindurch behalten.

Was mich der Unterricht gelehrt hat

Zwanzig Jahre im Sattel haben mir immer dasselbe gezeigt.

Menschen kamen zu mir, weil sie an ihrer Haltung arbeiten wollten, an ihrem Sitz, an der Balance auf dem Pferd. Und während wir übten, sah ich jedes Mal dasselbe darunterliegen. Die Sehnsucht nach einem Gleichgewicht, das mit dem Reiten wenig zu tun hatte.

Die Frau, die auf dem Pferd verzweifelt ihr Gleichgewicht sucht, sucht in Wahrheit ihr eigenes. Den Punkt in sich, an dem sie ruhig wird und einfach sein darf. Das Pferd macht diese Suche nur sichtbar.

Irgendwann wollte ich es genauer verstehen und wurde Tierkommunikatorin, um noch besser zwischen Pferd und Mensch zu vermitteln. Und die Pferde sagten mir alle dasselbe.

Sie wünschten sich, dass ich ihre Menschen zurückführe. Zurück zu dem, wer sie wirklich sind. Dass sie wieder auf ihre Intuition hören und sich selbst etwas zutrauen. Denn all das, was diese Menschen im Außen so verzweifelt suchen, tragen sie längst in sich. Sie haben nur vergessen, wie sie darauf zugreifen.

Das war der Grundstein für mein Unternehmen.

Die Wendung

Irgendwann habe ich verstanden, dass dieses ewige Hetzen ins Leere führt.

Ich habe aufgehört, meinen Wert davon abhängig zu machen, ob andere zufrieden mit mir sind. Von da an ging es aufwärts.

Heute höre ich auf meine innere Weisheit. Ich entscheide daraus, und ich liege damit öfter richtig als in all den Jahren, in denen ich alles durchgerechnet habe.

Und ich nehme diese Weisheit bei den Menschen wahr, die vor mir sitzen, oft bevor sie selbst Worte dafür haben.

Ein glückliches Leben entsteht, wenn du dich selbst annimmst. Ganz gleich, wie andere dich finden.

Was ich mitbringe

Ich zeige dir einen Weg, den ich selbst gegangen bin.

Ich war ganz unten und bin wieder aufgestanden. Aus beidem hole ich, was du gerade brauchst.

Gelebt

  • Angst, Flucht und ständige Neuanfänge von klein auf
  • Ein Zusammenbruch, aus dem ich mich selbst wieder herausgearbeitet habe
  • 35 Jahre mit Pferden, über jeden Umzug hinweg

Gelernt

  • Energetisches Arbeiten, Meditation und Channeling
  • Reiki, Matrix und Familienstellen
  • Tierkommunikation, Horsemanship und die klassische Arbeit mit dem Pferd

Gefunden

  • Mich trägt die Entscheidung, mir selbst zu vertrauen. Jede Methode war ein Weg dorthin.
  • Meine Grenze darf halten, auch wenn es jemandem missfällt.
  • Ich bin genug, einfach so.
Wie ich arbeite

Ich halte den Raum. Die Schritte gehst du selbst.

Ich halte einen Raum, in dem niemand etwas von dir will. Meine Pferde Clara und Elfe hüten ihn mit. Darin wird es ruhig genug, dass du dich selbst wieder hörst.

Dann gehen wir nach innen. Mit Atem, mit Stille, mit Führungen in deine Innenwelt. Du findest die Stelle in dir, die heil geblieben ist, und verankerst dich dort Stück für Stück.

Danach richtest du dich auf. Ich leite dich an und gehe neben dir. Ich arbeite mit Menschen, die es ernst meinen und wissen, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben.

Verwurzeln. Aufrichten. Krone entfalten.

Wege zu mir

Jeder Weg beginnt mit dir.

Ich arbeite immer mit wenigen Menschen. So bekommst du meine volle Aufmerksamkeit, vom ersten Gespräch an.

Online · 12 Wochen · 1:1

FeinSinn

Zwölf Wochen, in denen du dein Gespür zurückholst. Jede Woche ein persönlicher Zoom-Call, WhatsApp-Begleitung zwischen den Terminen und ein Tag WurzelKraft bei mir am Hof inklusive.

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Am Hof · Ein Tag · 1:1

WurzelKraft

Ein ganzer Tag bei mir am Hof, nur für dich, mit Clara und Elfe. Du gehst an die Wurzel, spürst wieder Boden unter dir und fährst mit einer klaren Richtung nach Hause.

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Per Zoom · 60 Minuten · 1:1

SeelenRuf

Eine Stunde für die Frage, die dich gerade bewegt. Wir gehen gemeinsam in die Stille, bis du hörst, was dein Seelenweg dir sagen will. Direkt buchbar, ganz ohne Vorgespräch.

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Am Hof · 3 bis 4 Stunden · 1:1

Horse Healing

Du atmest in Ruhe bei mir am Hof auf. Meine Pferde Clara und Elfe lenken mit mir ihre Energie dorthin, wo du sie gerade brauchst. Mit Vorgespräch, Integration und Nachgespräch.

Zum Horse Healing

 

Du bist bereit.

Den ersten Schritt machst du. Ich gehe den Weg mit dir weiter.

Kostenfrei · 30 Minuten · per Zoom · ohne Verpflichtung