1:1 Premium-Begleitung · 12 Wochen · Online

Ich kann doch schlecht sagen, dass ich nicht mehr will.

Diesen Satz sagst du dir seit Jahren.

Du hältst alles am Laufen. Bei der Arbeit, zu Hause, bei allen, die auf dich zählen. Niemand ahnt, dass du innerlich längst entschieden hast, das zu ändern. In zwölf Wochen wird aus dieser Entscheidung eine Haltung, die auch dann hält, wenn jemand etwas von dir will.

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Sechs Momente

Vielleicht kennst du ein paar davon.

Diese Momente erzählst du niemandem, weil jeder für sich nach nichts klingt.

Sonntag, zwanzig nach acht.

Du gehst die Woche im Kopf durch und weißt jetzt schon, wen du dabei wieder hintanstellst. Du willst das nicht mehr.

Die Nachricht auf dem Display.

Du siehst, wer schreibt, und weißt genau, was jetzt kommt. Du antwortest trotzdem innerhalb von zwei Minuten. Freundlich.

Das Ja, das rausrutscht.

Jemand fragt, ob du das übernehmen kannst. Du sagst zu, bevor du nachgedacht hast, und ärgerst dich den ganzen Nachmittag darüber.

Im Auto vor der Haustür.

Der Motor läuft noch. Du bleibst drei Minuten länger sitzen, weil drinnen sofort wieder jemand etwas von dir braucht.

Wie geht es dir.

Du sagst gut. Die lange Antwort will ohnehin niemand hören, und Zeit dafür hättest du auch keine.

Nachts um halb vier.

Du weißt genau, was du ändern willst, und formulierst es klar. Um sieben läuft alles wieder wie immer.

Einzeln sind das Kleinigkeiten. Zusammen sind sie dein Alltag.

Und das erzählst du dir dazu

Fünf Sätze, mit denen du alles am Laufen hältst.

Es ist gerade eine anstrengende Phase.

Andere haben es schwerer.

Wenn ich das nicht mache, macht es keiner.

Ich habe doch alles, ich sollte zufrieden sein.

Nächstes Jahr wird ruhiger.

Jeder dieser Sätze stimmt sogar ein bisschen. Genau deshalb kommst du damit durch.

Der Grund dahinter

Du machst weiter, obwohl du längst anders willst.

Dahinter sitzt Angst. Angst vor Ablehnung, vor Verurteilung, vor Ausgrenzung. Diese Angst trifft deine Entscheidungen, lange bevor du selbst darüber nachdenkst.

Dein Unterbewusstsein hält das Dazugehören für lebenswichtig, und damit hat es recht. Für unsere Vorfahren bedeutete Ausgestoßenwerden den Tod. Dieser Reflex sitzt bis heute in dir und entscheidet schneller, als du denken kannst.

Also hast du früh gelernt, was dich sicher macht. Diese Sätze hat dir vermutlich niemand so ins Gesicht gesagt. Verstanden hast du sie trotzdem.

Sei lieb.Sei brav.Sei nett.Gehorche.Opfere dich auf.Nenne keine eigenen Bedürfnisse.Sei nicht anspruchsvoll.Sei nicht anstrengend.Sei nicht kompliziert.Sei nicht zu viel.

Sich da herauszuschälen ist schwer. Diese Prägungen laufen unbewusst, sie fühlen sich nach deinem Charakter an, und sie melden sich genau dann, wenn es unbequem wird. Mit einem guten Vorsatz allein kommst du da nicht heraus.

Du bist nicht am Ende deiner Kraft.

Da klopft ein neuer Anfang so laut in dir, dass du nicht mehr weghören kannst.

Was du eigentlich willst

Es klingt unspektakulär, und es ist trotzdem schwer.

·Einmal nein sagen und dich hinterher nicht erklären müssen.

·Eine Nachricht sehen und sie liegen lassen, bis du so weit bist.

·Einen Sonntag, der dir gehört.

Und du willst wissen, dass du auch dann in Ordnung bist, wenn du gerade niemandem nützt.

Warum es bisher nicht gehalten hat

An dir hat es nicht gelegen.

Du hast es versucht. Mehr als einmal.

Der Urlaub

Zwei Wochen Abstand haben gutgetan. Nach zehn Tagen zurück lief alles wie vorher.

Das Buch

Es hat dir Worte gegeben für das, was du spürst. Dein Verhalten blieb gleich.

Der Vorsatz

Ab Montag setzt du Grenzen. Bis Dienstagmittag hat es gehalten.

Ein Verhalten, das seit Jahrzehnten unbewusst läuft, ändert sich nicht durch einen Entschluss. Es ändert sich, wenn jemand dabei ist, während es passiert, und dir zeigt, was du in dem Moment selbst übersiehst. Dafür braucht es Wochen, in denen echte Situationen vorkommen.

Alev Verena Roederer · Selbstführung für Pferdefrauen
Warum ich weiß, wovon ich rede

Ich habe lange versucht, allem und jedem gerecht zu werden.

Ich wollte funktionieren, Verantwortung übernehmen und für andere da sein. Tief in mir steckte der Wunsch, wertvoll zu sein.

Heute weiß ich, dass hinter diesem Wunsch die Angst vor Ablehnung lag. Sie hat unbemerkt viele meiner Entscheidungen getroffen. Deshalb fühlte ich mich oft fremdbestimmt und fragte mich, warum ich immer wieder gegen meine eigenen Bedürfnisse handle.

Der Wendepunkt kam, als ich die Verantwortung für mein Leben bewusst übernommen habe. Das hat mich durch Prozesse geführt, in denen mein Selbstwert Schritt für Schritt gewachsen ist.

Ich kenne diesen Punkt, an dem du gerade stehst, von innen. Deshalb sehe ich bei dir, was du selbst noch nicht in Worte fassen kannst.

Die drei Phasen

Zwölf Wochen, in denen sich etwas festsetzt.

Ich zaubere nicht und ich trage dich nicht durch. Ich leite dich an und gehe neben dir. Die Schritte machst du selbst.

01

Sehen

Woche 1 bis 4

Du erkennst mitten im Alltag, was in dir abläuft, bevor du reagierst. Wir schauen uns echte Situationen an: wer dich trifft, wann du gegen dich selbst entscheidest, was in dem Moment in dir passiert.

02

Anders handeln

Woche 5 bis 8

Du probierst neue Reaktionen dort aus, wo es zählt. Das erste Nein, das du nicht zurücknimmst. Die Nachricht, die zwei Stunden liegen bleibt. Wir besprechen jede Situation, sobald sie passiert ist.

03

Halten

Woche 9 bis 12

Deine neue Haltung wird normal. Du entscheidest aus dir heraus und hältst deine Linie auch dann, wenn es jemandem nicht passt. Wir festigen das so lange, bis es ohne mich trägt.

Nach zwölf Wochen

Dieselben sechs Momente, ein halbes Jahr später.

Sonntag, zwanzig nach acht. Du liest dein Buch zu Ende, weil der Montag warten kann.

Die Nachricht auf dem Display. Du siehst, wer schreibt, und antwortest morgen.

Die Frage, ob du das übernimmst. Du sagst, das schaffe ich diese Woche nicht. Ohne Nachsatz.

Im Auto vor der Haustür. Du steigst aus, sobald der Wagen steht.

Wie geht es dir. Du sagst, wie es dir geht.

Nachts um halb vier. Du wachst seltener auf, und wenn doch, denkst du an etwas anderes.

Damit du beruhigt bist

Was du wissen willst, bevor du buchst.

Du musst nicht alles erzählen.

Du entscheidest in jedem Call, was du teilst und was du für dich behältst.

Es gibt keine Hausaufgaben, die du abliefern musst.

Wenn eine Woche nicht läuft, sprechen wir darüber, statt es nachzuholen.

Nichts verlässt unsere Gespräche.

Was du mir erzählst, bleibt zwischen uns. Auch nicht anonymisiert in Beiträgen oder Beispielen.

Du brauchst kein Pferd und keine Erfahrung mit Pferden.

Die Begleitung läuft komplett online, per Videocall und Messenger.

Du musst nicht wissen, wohin du willst.

Genau das finden wir in den ersten Wochen gemeinsam heraus.

Das bekommst du

Zwölf Wochen, eng begleitet.

Von dort aus, wo du bist. Alles läuft online per Videocall und Messenger.

·Zwölf persönliche Videocalls à 60 Minuten, einer pro Woche

·Begleitung per Messenger zwischen den Terminen

·Sprachnachrichten zu deinen Situationen, während sie noch aktuell sind

·Übungen und Audios, abgestimmt auf das, was bei dir läuft

·Klare Orientierung für jeden nächsten Schritt

Ehrlich gesagt

In drei Fällen passt diese Begleitung schlecht.

·Du suchst eine Lösung in einem einzigen Termin.

Dann ist der Tag am Hof der bessere Weg für dich.

·Du willst, dass jemand anderes die Entscheidungen für dich trifft.

Ich zeige dir Wege, gehen musst du sie selbst.

·Du findest in den nächsten zwölf Wochen keine halbe Stunde pro Woche für dich.

Dann melde dich später noch einmal, der Platz läuft dir nicht weg.

Wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft, sage ich dir das im Gespräch offen.

Häufig gestellte Fragen

Das kommt vor, und es ist die Sorge, die ich am häufigsten höre. Menschen, die deine ständige Verfügbarkeit gewohnt sind, wundern sich, wenn sie aufhört.

In den meisten Fällen bleibt es beim Wundern. Wir bereiten die Gespräche vor, die dir wichtig sind, und du entscheidest bei jedem Menschen selbst, wie weit du gehst.

Dann melde dich bei mir, statt dich zurückzuziehen. Genau dieser Reflex gehört zu dem, woran wir arbeiten.

Wir passen das Tempo an. Termine verschieben wir in Absprache, solange du dich rechtzeitig meldest.

Zwölf Wochen, jede Woche ein persönlicher Videocall à 60 Minuten.

Zwischen den Terminen schilderst du mir per Messenger deine Situationen. Ich antworte dir per Sprachnachricht, damit du Orientierung für deinen nächsten Schritt bekommst.

Für Menschen an einem Wendepunkt. Du hältst alles am Laufen und du hast entschieden, dass du so nicht weitermachen willst. Wo du herkommst, spielt dabei keine Rolle.

Ob wir zusammenpassen, klären wir vorab im kostenfreien Kennenlerngespräch.

Nein. Meine Angebote stehen allen Menschen offen. Die 1:1 Begleitung läuft komplett online und kommt ohne Pferd aus.

Mit Clara und Elfe arbeitest du, wenn du zusätzlich einen Tag am Hof buchst.

Eine Stunde für den Videocall und etwa dreißig Minuten für deine Übungen.

Der größte Teil der Arbeit passiert ohnehin in deinem Alltag, in Situationen, die sowieso stattfinden.

Du hast die Wahl zwischen Threema, Telegram und WhatsApp, per Sprachnachricht oder Textnachricht.

In der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Die Messenger-Begleitung gibt dir Orientierung, solange eine Situation noch frisch ist.

Zwölf Wochen sind eine Entscheidung. Du erzählst mir, wo du stehst, und ich sage dir ehrlich, ob ich die Richtige für dich bin.

Das Gespräch ist kostenfrei und du gehst danach keine Verpflichtung ein.

Das ist der Normalfall. Sobald mehr Ruhe und Klarheit entstehen, zeigen sich neue Aspekte hinter dem ursprünglichen Thema.

Wir arbeiten immer an dem, was sich gerade wirklich zeigt.

Du hast es längst entschieden.

Genau deshalb bist du hier.

Kostenfrei · 30 Minuten · Per Zoom · Du gehst danach keine Verpflichtung ein