Lange habe ich geglaubt, ich sei nicht genug, und mich bei den Menschen verstellt, um nicht ausgestoßen zu werden. Erst die Pferde haben mir gezeigt, dass ich ohne Maske sein darf. Heute gehe ich diesen Weg mit anderen.
Ich bin nie irgendwo angekommen.
Außer bei den Pferden.

Ich habe früh gelernt, mich unsichtbar zu machen.
Ich bin mit Angst vor meinem Erzeuger aufgewachsen. Wir mussten immer wieder fliehen, und lange trug ich die Angst mit mir herum, dass man mich verschleppt. Sichtbar zu sein war für mich kein Wunsch, sondern eine Gefahr.
Dazu kamen die Umzüge. Ein neuer Ort, neue Menschen, und ich fing wieder von vorn an. Verwurzeln durfte ich mich nirgends, und irgendwann habe ich aufgehört, es überhaupt zu versuchen.
Also habe ich mich angepasst. Lieb sein, brav sein, nicht auffallen, bloß nicht zu viel sein. Mein Unterbewusstsein hielt das für überlebenswichtig, und damit lag es nicht einmal falsch.
Verwurzelt habe ich mich dann doch. Bei den Pferden.
Sie wurden mein Zuhause. Der Ort, an dem ich ganz ich selbst sein konnte. Ohne Anpassung und Maskerade. Pferden wurden zu meinen wahren Lehrmeistern des Lebens. Kein Mensch konnte mir so viel über das Leben beibringen als diese noblen Tieren.
Ein Pferd verbindet dich zurück mit deiner Natur. Ein Pferd fühlt dich und erinnert dich daran, deinen Platz auf dieser Welt einzunehmen.
Bei Menschen habe ich mich versteckt gehalten. Die Pferde zeigten mir den Weg da raus.

Mein Leben hat funktioniert. Von außen betrachtet.
Ich habe es allen recht gemacht und dabei mich selbst übergangen. Ich habe meine körperlichen und mentalen Grenzen überschritten, bis ich umfiel, und es Stärke genannt. Ich habe jedes Nein hinuntergeschluckt, weil ich dachte, ich müsse das aushalten, statt jemanden zu enttäuschen.
Ich habe mich kleiner gemacht, damit sich andere nicht unwohl fühlen. Ich habe mich für Dinge entschuldigt, die nicht meine Schuld waren, nur damit der Frieden hält. Und ich habe jahrelang nicht gemerkt, dass ich dabei langsam verschwinde.
So viele Masken, damit mein Leben von außen genau so aussah, wie mein Unterbewusstsein es für notwendig hielt.
Innen lief die ganze Zeit dieselbe Frage weiter:
Wann bin ich endlich genug?
Ich dachte, ich bin nicht gut genug.
Also habe ich gearbeitet. Ich habe mir eingeredet, dass irgendwann der Moment kommt, in dem ich genug geleistet habe, damit jemand sagt, jetzt bist du gut genug. Ich habe dieses Loch mit Arbeit gefüllt, Jahr um Jahr.
Was ich nicht verstand: Dieser Satz kann von außen gar nicht kommen. Niemand sieht, wie viel du leistest, um dich endlich wertvoll zu fühlen. Und selbst wenn jemand es sagt, kommt es nicht bei dir an, weil das Loch nicht dort ist, wo das Lob hinfällt.
Es war ein schleichender Prozess. Immer mehr aushalten, immer mehr leisten, immer mehr Druck in mir aufbauen, immer mehr kontrollieren, immer mehr zumauern. Ich habe das nicht kommen sehen, weil ich so eingehüllt war, von diesem Deckmantel namens „Fleiß“.
Bis nichts mehr ging. Ich hatte die Verbindung zu mir selbst so vollständig verloren, dass ich nicht mehr wusste, wer ich bin. Dann war der Burnout da, von einem Moment auf den anderen hat es mich umgelegt.
Es war nicht das erste Mal, dass mein Körper mir eine Grenze gezeigt hat. Jedes Mal, wenn ich zu lange in einem Job geblieben bin, der nicht zu mir passte, hat er dicht gemacht. Sorgen und Argumente aus dem Umfeld haben mich nie erreicht, meine eigenen am Wenigsten. Das Dichtmachen meines Körpers war die einzige Sprache, die zu mir durchgedrungen ist.
Als Angestellte konnte ich nicht in meiner Kraft sein. Ich war nie zur Angestellten gemacht. Heute, als Unternehmerin, stehe ich aufrecht in meiner Mitte. Den Unterricht mit Menschen und Pferden habe ich in all den Jahren nie aufgegeben.
In über zwanzig Jahren haben mir unzählige Stunden im Sattel dasselbe gezeigt.
Es geht nie um Technik. Menschen kamen zu mir, weil sie an ihrer Haltung arbeiten wollten, an ihrem Sitz, an der Balance auf dem Pferd. Und während wir übten, sah ich jedes Mal dasselbe darunterliegen. Die Sehnsucht nach einem Gleichgewicht, das nichts mit dem Reiten zu tun hatte.
Die Frau, die verzweifelt versucht, auf dem Pferd ins Gleichgewicht zu kommen, sucht in Wahrheit ihr eigenes. Sie sucht den Punkt in sich, an dem sie ruhig wird, an dem sie nicht mehr kämpfen muss, an dem sie einfach sein darf. Das Pferd macht diese Suche nur sichtbar.
Irgendwann wollte ich es genauer verstehen und wurde Tierkommunikatorin, um noch besser zwischen Pferd und Mensch zu vermitteln. Und die Pferde sagten mir alle dasselbe.
Sie wünschten sich, dass ich ihre Menschen zurückführe. Zurück zu dem, wer sie wirklich sind. Dass sie wieder auf ihre Intuition hören, auf ihre eigene Wahrnehmung, und sich selbst endlich etwas zutrauen. Denn all das, was diese Menschen im Außen suchen, so verzweifelt suchen, tragen sie längst in sich. Sie haben alles bereits in sich. Sie haben nur vergessen, wie man darauf zugreift.
Das war der Grundstein für mein Unternehmen.
Irgendwann habe ich verstanden, dass dieses ewige Hetzen nichts bringt. Gar nichts.
Ich habe aufgehört, meinen Wert davon abhängig zu machen, ob andere zufrieden mit mir sind. Von da an ging es aufwärts.
Heute höre ich auf meine innere Weisheit. Und ich nehme sie bei den Menschen wahr, die vor mir sitzen, oft bevor sie selbst Worte dafür haben.
Ein glückliches Leben hängt nicht davon ab, dass andere dich toll finden.
Ich zeige dir keinen Weg, den ich nur vom Hörensagen kenne.
Ich war ganz unten und ich bin wieder hochgekommen. Aus beidem hole ich das, was du gerade brauchst.
Gelebt
·Angst, Flucht und ständige Neuanfänge von klein auf
·Ein Zusammenbruch, aus dem ich mich selbst wieder herausgearbeitet habe
·Über dreißig Jahre mit Pferden, die jeden Umzug überstanden haben
Gesucht
·Energetisches Arbeiten, Meditation und Channeling
·Reiki, Matrix und Familienstellen
·Horsemanship und die klassische Arbeit mit dem Pferd
Gefunden
·Dass keine Methode mich rettet, sondern die Entscheidung, mir selbst zu vertrauen
·Dass meine Grenze halten darf, auch wenn es jemandem nicht passt
·Dass ich genug bin, ohne dafür etwas leisten zu müssen
Ich zaubere nicht und ich trage dich nicht.
Ich schaffe einen sicheren Raum, in dem du zur Ruhe kommst und endlich nach innen schauen kannst. Dort finden wir heraus, wo deine Grenze sitzt und an welcher Stelle du sie selbst übergehst.
Danach richtest du dich innerlich auf. Die Schritte gehst du selbst, ich leite dich an und gehe neben dir.
Ich arbeite mit Menschen, die es ernst meinen. Die wissen, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben, und die den nächsten Schritt endlich gehen wollen.

Meine Angebote stehen allen Menschen offen.
Erfahrung mit Pferden brauchst du keine.
Zwei Wege, ein Ziel.
Ein Tag am Hof
Tages-Retreat mit mir, Clara und Elfe. Du kommst mit einer Frage und fährst mit einer Richtung nach Hause.
Zwölf Wochen Begleitung
1:1 online, eng begleitet, mitten in deinem Alltag. Wir arbeiten mit deinen echten Situationen.
Kostenfrei · 30 Minuten · Per Zoom
Du hast es längst entschieden.
Den ersten Schritt machst du. Ich gehe ihn mit dir.
Kostenfrei · 30 Minuten · Per Zoom · Du gehst danach keine Verpflichtung ein